054 | Wenn deine Marke zu eng wird – Selbstbild im Branding und die Freiheit, dich neu zu zeigen

Shownotes

In dieser Folge des Zeig dich!-Podcasts erfährst du:

  • woran du erkennst, dass deine Marke „zu klein“ geworden ist,
  • warum dein Selbstbild ein Leben lang im Wandel bleibt,
  • weshalb Reife und Seniorität so ein starkes Kapital für deine Brand sind
  • und was passiert, wenn du das nicht sichtbar machst.

Vielleicht kommt dir das ja bekannt vor: Die Art, wie du dich nach außen zeigst war einmal stimmig, kraftvoll, ein gutes Abbild deiner Persönlichkeit. Aber über die Jahre hast du dich verändert, bist gewachsen, hast dich weiterentwickelt. Beruflich, persönlich und damit natürlich auch, was deine Arbeit und deine Wünsche und Ziele angeht.

Du bist klarer geworden, souveräner, vielleicht mutiger oder auch einfach gelassener. Du hast Erfahrungen gesammelt, die du heute mit in deine Arbeit einbringst. Und plötzlich fühlt sich das, was du bisher zeigst, irgendwie eng an. Unpassend zu der Frau, die längst geworden bist.

Dieses „Engegefühl“ ist nicht schlimm. Aber es ist ein Zeichen. Ein Hinweis darauf, dass sich dein weiterentwickeltes Selbstbild im Branding nicht mehr ausdrückt. Dass dein inneres Bild sich verändert hat, dein äußeres dem jedoch noch nicht folgt. Und deshalb von anderen auch nicht erkannt wird.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Hören und hilfreiche Erkenntnisse.  Bleib einzigartig, denn das bist du!


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Transkript anzeigen

00:00:10: Hallo und ganz herzlich willkommen zu einer neuen Folge im zeig dich Podcast.

00:00:14: Hier geht es um Soulful Branding und um souveräne Sichtbarkeit.

00:00:19: Es geht um mehr Klarheit, besonders auch bei der Markenentwicklung.

00:00:23: Es geht um mehr Leichtigkeit im Business und auch um mehr Strahlkraft in der Außenwirkung.

00:00:28: Personal Branding ist immer das übergeordnete Thema und da sprechen wir natürlich auf der einen Seite über Strategie und Positionierung und genauso aber auch über Selbstentfaltung, Identität und über Mindset-Themen.

00:00:43: Ich bin Martina Rehberg, ich bin Designerin, Mentorin, Brandcoach und die Gründerin von delicious design.

00:00:50: Mein Ziel ist, dass du dich gern und mit Freude datst.

00:00:55: zeigst und dass du ein Business führen kannst, das nicht nur dein Konto füllt, sondern auch deine Seele so richtig schön satt macht.

00:01:04: So schön, dass du heute da bist, weil heute möchte ich über etwas sprechen, dass mir in der letzten Zeit sehr Ja, vermehrt begegnet ist, häufig begegnet ist, in Erstgesprächen vor allem, aber auch im Coaching mit meinen Kundinnen und deshalb könnte ich mir vorstellen, dass auch viele von euch das kennen, dass du das vielleicht auch kennst, dieses Gefühl, ich passe da irgendwie nicht mehr rein.

00:01:28: Also jetzt nicht auf die Jeans bezogen, sondern auf das Erscheinungsbild deiner Brand, auf deinen visuellen Auftritt.

00:01:36: Das Gefühl, dass deine Marke und die Art, wie du sie zeigst, plötzlich irgendwie zu eng geworden ist.

00:01:44: Dass sie dich nicht mehr richtig repräsentiert.

00:01:47: Dass du da irgendwie rausgewachsen bist.

00:01:49: Und das ist ja selten nur so ein einzelner kurzer Moment, wo man sich plötzlich denkt, hey, das fühlt sich alles irgendwie komisch an gerade.

00:01:57: Bin das wirklich ich?

00:01:59: Also es gibt schon immer solche Momente, solche Blitzlichter, dass einem das auf einmal so deutlich wird.

00:02:05: Aber eigentlich ist es ehrlich gesagt ein Prozess, der geht meistens über einen längeren Zeitraum.

00:02:10: Das ist so ein mehr oder weniger schleichender Übergang, dass man da immer deutlicher spürt, dass irgendwas nicht ganz stimmt.

00:02:19: Ja, eine Entwicklung, ein Veränderungsprozess, der dann eben irgendwo einen Punkt erreicht, an dem es wirklich nicht mehr geht, dass man darüber hinweg schaut oder das weiter ignorieren kann.

00:02:29: Und darüber möchte ich heute sprechen, warum das so ist, was genau da eigentlich passiert und vor allem, wie man am besten damit umgeht.

00:02:38: Und ich habe mich mal hingesetzt und wieder sechs Punkte gesammelt, wieder sechs, genau wie auch bei der letzten Folge waren es auch sechs Punkte.

00:02:46: Es scheint so ein bisschen meine Zahl zu sein.

00:02:50: Auf jeden Fall geht es beim ersten darum, so habe ich das hier genannt, diese Enge, die da so in einem sich zeigt, erstmal zu spüren.

00:02:59: Also es geht natürlich darum, das wahrzunehmen, wie immer, das steht ganz am Anfang.

00:03:04: Diese gefühlte Enge wahrzunehmen, erstmal bewusst werden.

00:03:08: Das ist erst oft mal so ein ganz komisches Gefühl, so ein bisschen schwammig, man kann es gar nicht so richtig in Worte fassen.

00:03:15: Man kann es erst mal gar nicht so oft richtig greifen.

00:03:18: Irgendwie das Gefühl, es stimmt irgendwas nicht.

00:03:22: Manchmal ist es auch schon ein bisschen konkreter.

00:03:24: Vielleicht warst du bisher ja auch eh ganz ohne professionelles Branding bisher unterwegs und hast dir gedacht, naja, das passt jetzt erstmal, das muss jetzt erstmal so gehen.

00:03:36: und jetzt merkst du aber, dass das gar nicht mehr passt, dass sich das gar nicht mehr so wirklich gut anfühlt, so in die Sichtbarkeit zu gehen.

00:03:45: dass du einfach nicht als die wahrgenommen wirst, die du bist, dass du nicht die Preise abrufen kannst, dass die Leute dich nicht als die Expertin wahrnehmen, die du wirklich bist, wie auch immer sich das für dich anfühlt.

00:03:59: Vielleicht ist es aber auch so, dass du dir schon mal vor einiger Zeit ein Logo hast machen lassen, mein Branddesign hast machen lassen und Am Anfang früher hat sich das auch richtig gut angefühlt.

00:04:11: Stimmig.

00:04:12: Du bist damit rausgegangen, du hast damit auch Erfolg gehabt, du hast dich gezeigt und dann aber langsam so nach und nach taucht jetzt immer öfter dieses Gefühl auf.

00:04:21: Boah, also irgendwie ich zeig mich gar nicht mehr so richtig gern.

00:04:25: Das passt alles nicht mehr wirklich perfekt zu mir.

00:04:30: Und das ist eben so ein Zeichen.

00:04:33: Ein Hinweis darauf, dass dein Selbstbild Also, wie du auf dich selber schaust, wie du dich selber wahrnimmst, dass sich das verändert hat im Laufe der Zeit.

00:04:44: Dass du einfach nicht mehr die bist, die du am Anfang oder beim Start deiner Selbstständigkeit warst.

00:04:49: und natürlich darf deine Brandes dann nach außen auch spiegeln, diese Veränderung.

00:04:54: Besser gesagt, ehrlich gesagt, sie muss das spiegeln, damit die richtigen Menschen dich halt auch wirklich erkennen können.

00:05:02: Also das wahrzunehmen, diese Enge, wie ich es jetzt ausgedrückt habe, zu spüren, das ist ganz, ganz wichtig.

00:05:10: Da nicht einfach immer wieder drüber hinweg zu gehen und das so lang zu ignorieren, weil die Art, wie du wahrgenommen wirst, da draußen, das hat ja direkte Konsequenzen auf die Menschen, die dich buchen oder halt eben weitergehen und nicht buchen.

00:05:26: Und das darf dir eigentlich nicht passieren.

00:05:29: Und wir verändern uns im Lauf der Zeit alle und das ist auch gut und richtig so.

00:05:34: So sind wir auch gemeint.

00:05:35: Da geht es um ständige Entwicklung, um Wachstum, um weitergehen.

00:05:39: Und darum geht es in meinem zweiten Punkt.

00:05:42: Dein Selbstbild ist dein ganzes Leben lang immer wieder im Wandel.

00:05:48: Das ist ja eine oder eins unserer Urbedürfnisse als Menschen.

00:05:53: Wie gesagt, dass wir uns entwickeln, weiterentwickeln, dass wir wachsen.

00:05:57: Wir sind ja keine starren Abattare, sondern wir sind lebendige Wesen und wir wollen wachsen, wir wollen uns ausdrücken.

00:06:07: Und so ist natürlich auch das Bild, das wir von uns haben, dieses Selbstbild, wie wir uns selber sehen, wie wir uns heute selber sehen.

00:06:16: ist nicht mehr dasselbe wie vor fünf oder gar zehn Jahren.

00:06:19: Du bist nicht mehr dieselbe.

00:06:22: Ich bin auch nicht mehr dieselbe.

00:06:24: Mit jedem Jahr, mit jeder Erfahrung, mit jedem Umbruch, mit jeder Krise, mit jedem Meilenstein, den du errungen hast, verändert sich, wie du dich selber siehst, dein Blick auf dich selber und auch wie du über dich denkst.

00:06:40: Und natürlich dadurch auch, was du dir für dich wünscht und was du für dich für möglich hältst.

00:06:48: Und gerade wenn du in der Lebensphase bist, die ich jetzt für die New Icons immer gerne beschreibe, in der letzten Podcastfolge habe ich da ausführlich darüber gesprochen, wer diese New Icons sind und welchen Platz sie in meiner Arbeit mittlerweile haben.

00:07:05: Wenn du die noch nicht gehört hast, dann hör sie dir unbedingt an.

00:07:09: Also in dieser Lebensphase, da geht es um Erfahrung, es geht um Reife.

00:07:15: um einen unglaublich wertvollen Schatz an Lebenserfahrung.

00:07:21: Und wenn du in dieser Lebensphase bist, dann spürst du das ja meistens noch mal deutlicher.

00:07:27: Dein Selbstbild ist gewachsen.

00:07:30: Und es geht jetzt wirklich darum, ganz dringend das auch anzuerkennen, das Wert zu schätzen und vor allem das als Qualität zu begreifen.

00:07:41: Und es geht darum, dass du dich nicht mehr als die siehst, die sich erst noch beweisen muss, die erst noch x, y, z braucht, bevor.

00:07:51: Sondern, dass du dich als die siehst, als die Frau mit einer entspannt, souveränen Haltung, mit Substanz eben durch deine gelebte Erfahrung.

00:08:04: Und genau hier liegt der Wert und für den gibt es einen Begriff, und zwar Seniorität.

00:08:10: Auch das habe ich ja schon mal angesprochen in der letzten Folge.

00:08:14: Und das ist auch mal jetzt mein nächster Punkt, Punkt Nummer drei.

00:08:18: Seniorität als Schlüssel.

00:08:20: Für mich ja, ich habe es schon gesagt, ein mega schönes Wort, dass ich jetzt auch erst in den letzten Monaten so richtig für mich selber entdeckt habe bzw.

00:08:31: wieder entdeckt habe und Seniorität bezeichnet nicht nur ein bestimmtes Alter.

00:08:39: So, irgendwie, dass man jetzt vielleicht zum alten Eisen gehört oder so.

00:08:44: Sondern es ist ein echtes Kapital.

00:08:47: Im englischen und gerade im Design-Business ist ja der Senior Art Director, hat eine ganz besondere Position.

00:08:55: Und das bedeutet eben nicht, dass der Stein alt ist, sondern dass der viel Erfahrung hat, dass der schon ganz viele Projekte betreut hat.

00:09:04: Dass er Ja, dass er als künstlerischer Leiter eines Projektes nochmal eine Stufe weiter ist auf der Hierarchie eben in so einer Designagentur.

00:09:15: Eben weil er halt diese Qualitäten mitbringt, die man erst nach einigen Jahren im Beruf überhaupt haben kann.

00:09:22: Ist also was ganz, ganz Positives und heißt nicht Oma Opa.

00:09:27: Und für mich geht es bei diesem Begriff Seniorität gar nicht nur um diese langjährige Berufserfahrung das auch, aber das ist gar nicht mein Hauptaspekt und auch nicht um die damit einhergehenden Kompetenzen, die natürlich mega sind, sondern mir geht es da ganz besonders auch um eine gewachsene innere und äußere Autorität.

00:09:49: Autorität hier bitte im aller aller besten Sinne.

00:09:53: Die entsteht nämlich, wenn Erfahrungen, Reife und Haltung zusammenkommen.

00:09:59: Und Diese Art von Autorität schenkt dir Klarheit und Souveränität und dadurch echte Freiheit.

00:10:07: Das strahlst du aus, bzw.

00:10:10: wirst du dann ausstrahlen, wenn dein Bild von dir selbst damit geht, also mitgewachsen ist und eben nicht stehen geblieben ist auf dem Selbstbild von vor X Jahren.

00:10:22: Und Seniorität macht Brands nicht nur... unverwechselbar, sondern eben auch sehr besonders, weil sie ein so wertvoller Gegenpol ist zu unserer schnelllebigen Welt, unserer schnelllebigen Online-Welt, die halt auch oft sehr oberflächlich ist.

00:10:42: Eine Marke, die Seniorität ausstrahlt, beruht auf Substanz statt auf schneller Inszenierung.

00:10:49: Das ist natürlich eine ganz andere Qualität.

00:10:53: Aber Und das ist eben auch die Krux dabei.

00:10:56: Wenn dein Branding halt noch immer das Bild transportiert, das du vor Jahren von dir selber gehabt hast, dann entsteht da natürlich ein Bruch.

00:11:04: Das ist mega schade.

00:11:06: Dann sehen und fühlen andere Menschen immer noch die alte Version, während du dich längst weiterentwickelt hast.

00:11:12: Gewachsen bist.

00:11:14: Und was ganz Neues, was anderes, oft halt auch für andere sehr wertvolles Verkörperst.

00:11:21: Und dadurch mit hoher Wahrscheinlichkeit längst genau das bist, was sie suchen, aber sie sehen es halt nicht.

00:11:28: Und das nenne ich die Falle des alten Selbstbildes.

00:11:31: Das ist mein vierter Punkt hier, weil da ist ja auch oft Angst dabei.

00:11:40: Immer dann, wenn wir uns diese Größe nicht zugestehen, die mit dieser wachsenden Lebenserfahrung einhergehen kann, wenn wir diese Qualität vielleicht bei anderen bewundern, aber an uns selber einfach nicht wahrnehmen können.

00:11:56: Also so in dem Sinn, ja, wäre ich ja gerne so ein New Icon, von der Martina da immer spricht, aber da bin ich ja noch lange nicht.

00:12:05: Das ist eben Angst.

00:12:07: Angst, die Erwartungen an so ein neues Selbstbild vielleicht doch nicht erfüllen zu können.

00:12:12: So ein bisschen Imposter-Syndrom.

00:12:15: dass du da Souveränität und Reife vorspielst, dass du da so ein Image fakesst vielleicht und das andere das entlarven könnten, dass du einfach noch nicht in dieser New Icon Identität angekommen bist.

00:12:30: Das ist auch gar nicht so selten der Fall und wir haben ja auch alle irgendwie gelernt, unser Licht eher unter den Schäffel zu stellen, also eher noch uns klein zu machen.

00:12:41: Und ebenso zu sprechen, da bin ich ja noch längst nicht.

00:12:45: Aber Fakt ist doch, du hast diese Lebenserfahrung.

00:12:49: Du bist längst keine Anfängerin mehr.

00:12:52: Und hier hilft es natürlich extrem, sich da zum Beispiel in einem Coaching begleiten zu lassen, sich eine Mentorin an die Seite zu holen, die das, weil sie halt den notwendigen Abstand hat, die das in dir sehen kann.

00:13:04: Das mal für sich selber zu entdecken, sich das auch mal zuzugestehen, sich als die Persönlichkeit zu sehen und anzuerkennen, die man echt inzwischen auch wirklich geworden ist.

00:13:15: Und diese Facetten und Qualitäten an sich selber zu entdecken.

00:13:22: Und da dann auch diese neue Markenidentität rauszuentwickeln.

00:13:28: Aber es gibt auch noch eine andere Falle.

00:13:32: die hier zu diesem Punkt unbedingt gehört und die ich unbedingt noch erwähnen muss, weil die ist tatsächlich auch sehr weitreichend, weil manche bleiben in ihrem alten Selbstbild oder bleiben dem alten Selbstbild auch deswegen treu, so kann man es vielleicht besser sagen, weil sie fürchten, wenn ich mich jetzt so verändere und wenn ich das eben auch zeige, wenn das dann auch noch sichtbar wird nach außen.

00:13:59: dann verliere ich Menschen.

00:14:02: Und es stimmt, da wird nicht jeder mitgehen.

00:14:04: Punkt.

00:14:06: Aber die Wahrheit ist doch, wenn du bei der alten Identität stehen bleibst, verlierst du ganz viele Menschen.

00:14:12: Du verlierst Sichtbarkeit, weil du ah ja immer dieses Gefühl der Enge, wie ich es genannt habe, spüren wirst.

00:14:19: Du wirst ja immer spüren, dass da was nicht konkurrent in dir ist.

00:14:24: Du wirst auch immer in dir so ein Ja, so einen Sehnen spüren, dass du dich endlich so ausdrückst und wahrgenommen wirst, wie du wirklich bist.

00:14:34: Du musst ja dann täglich damit umgehen und das auch aushalten und dich ja auch irgendwie ein Stück weit verbiegen, weil du diesen Entwicklungsprozess stopbst oder zumindest eben nicht bewusst weiterführst.

00:14:47: und das kriegt man im Außen doch mit.

00:14:49: Wir sind ja alle nicht doof.

00:14:51: Wir spüren ja, ob Brands echt sind, ob sie uns wirklich was zu sagen haben oder ob sie immer ganz viel zurückhalten, ob da irgendwie so eine Begrenzung fühlbar ist.

00:15:03: Und das ist energetisch spürbar.

00:15:07: Unbewusst nehmen wir das auf jeden Fall wahr.

00:15:09: Und gerade jetzt, wo deine Erfahrung, deine Haltung, deine Klarheit so wertvoll sind für andere.

00:15:19: in dieser Welt, in der wir gerade leben, da brauche ich gar nichts dazu sagen, da wäre das der größte Verlust für die Menschen, für die du einfach wirklich die beste Wahl wirst.

00:15:33: Und deswegen folgt logisch jetzt der fünfte Punkt, nämlich der stimmige.

00:15:40: nächste Schritt ist ja dann diese Qualität, diese natürliche Größe auch wirklich sichtbar zu machen.

00:15:48: Ich habe schon gesagt, New Icons sind längst keine Anfängerinnen mehr.

00:15:53: Sie wissen, was sie können, was sie wollen, was sie nicht mehr wollen und die haben es dann auch irgendwann mal satt, sich so klein zu machen.

00:16:03: Eh lichtständig zu dimmen.

00:16:06: Die sind dann irgendwann mal an dem Punkt, dass sie sich nicht mehr verstecken wollen, dass sie es eben nicht nötig haben, immer nur an der Oberfläche so ein bisschen rumzupolieren, sondern die wollen zu sich selber stehen.

00:16:20: Und das können die auch.

00:16:21: Die brauchen nichts mehr zu kaschieren oder zu Recht zu biegen.

00:16:25: Die wissen, ich bin nicht mehr dieselbe wie vor ein paar Jahren, aber genau das ist halt auch meine Stärke.

00:16:33: Und das ist die Haltung, mit der sie sich zeigen.

00:16:37: Eine Marke ist ja kein starres Konstrukt, das man einmal erstellt und das für immer genau so gültig bleibt.

00:16:43: Sondern es ist ein lebendiges Wesen.

00:16:46: Wir sind ja Personal Brands und als diese sind wir ja hoffentlich auch sehr lebendig.

00:16:51: Branding ist immer ein so wertvoller und so wunderschöner Prozess in dieser Lebendigkeit.

00:17:00: Es ist ein lebendiger Prozess, weil es ist erstmal ein sehr heilsamer Prozess der Klärung.

00:17:05: Also diese gewachsene persönliche Identität erst mal wieder wahrzunehmen.

00:17:12: Und der Schritt, das dann im Außen zu zeigen, kommt ja immer erst, wenn im Innen diese Klarheit wieder hergestellt ist oder überhaupt erst mal für sich selber gefunden wurde.

00:17:22: Und wenn du dich da immer dagegen sperrst und dein gewachsenes, verändertes Bild von dir selber nicht nach draußen bringst, dann ist das, ja ich, also ich würde soweit gehen zu sagen, das ist Ja, das ist ein Verrat an dir selber.

00:17:38: Du gestehst es dir nicht zu.

00:17:40: Du bist es dir selber nicht wert.

00:17:43: Du versuchst dich da zu halten, wo du bis jetzt warst und erkennst deine Entwicklung nicht an.

00:17:50: Wenn du dich in diesem Punkt aber befreist, wenn du da mal die Türen weit aufmachst, wenn du dir zugestehst und im zweiten Schritt dann auch sichtbar machst, wer du inzwischen bist.

00:18:03: dann beginnt deine marke ganz natürlich wieder zu strahlen von innen raus und zwar auf einem ganz neuen level klarer sowieso aber auch freier größer und auch sicherer für dich selber.

00:18:18: sicherer das wird dir so den rücken stärken aber natürlich auch für andere anziehen.

00:18:23: da und das ist genau worum es hier in diesem podcast geht um soulful branding das bedeutet ja dass alles von innen heraus zu entwickeln.

00:18:36: Um Soulful Branding und um souveräne Sichtbarkeit und darum, wie du deine Marke so entwickelst, dass sie wirklich zu dir passt, darum geht es ja hier.

00:18:45: Nicht zu einer alten Version von dir, nicht zu dem, was andere immer erwarten von dir und immer noch weiter erwarten, sondern zu dir, wie du geworden bist, wie du jetzt bist.

00:18:58: in deiner ganzen Qualität, in dieser Klarheit und in dieser Reife und mit dieser Erfahrung, die du inzwischen längst mitbringst.

00:19:08: Genau.

00:19:10: Und jetzt zum Schluss möchte ich dir natürlich noch ein paar ganz praktische Impulse mitgeben.

00:19:17: Vielleicht magst du dich für dich mal diese Frage mitnehmen.

00:19:21: Du kannst ja hier mal kurz stoppen und dir Papier und ein Stift holen, um dir die zu notieren.

00:19:27: Also es sind drei Fragen, mit denen du dir selber nochmal so deinen Status quo deutlich machen kannst, wo du gerade stehst in Sachen Selbstbild und Veränderung.

00:19:38: Also die erste Frage wäre, wo in deinem Business oder in deiner Selbstständigkeit spürst du vielleicht gerade so eine Enge, wie ich sie am Anfang beschrieben habe?

00:19:49: Ist es dein Angebot vielleicht, dass sich irgendwie zu klein anfühlt?

00:19:55: ist es vielleicht deine Website, die überhaupt nicht mehr widerspiegelt, wer du heute bist oder vielleicht auch die Art, wie du über dich selber sprichst.

00:20:04: Also auch deine Texte oder wie du in Kundengesprächen bist, fühlt sich das vielleicht irgendwie nicht mehr richtig oder zu klein oder zu eng an.

00:20:14: Also nimm dir da einen Moment und such mal nach dieser Stelle, an der du dieses dieses Zwickenspürst oder so einen kleinen, leichten Stich, so ein Pikser, weil da liegt oft der Schlüssel zu dieser Veränderung und für ein neues Selbstbild.

00:20:32: Frage Nummer zwei ist, welche Facetten deiner Entwicklung, deiner Reife, deiner Seniorität, deiner Haltung sind vielleicht noch unsichtbar oder kommen noch viel zu wenig zum Ausdruck?

00:20:46: Vielleicht führst du Gespräche heute ja viel souveräner?

00:20:50: ruhiger als früher.

00:20:53: Vielleicht bringst du eine gedankliche Tiefe mit, auf die du vor fünf Jahren noch gar nicht hättest zugreifen können.

00:21:00: Oder du weißt inzwischen glasklar, wofür du stehst und wofür halt auch nicht mehr.

00:21:08: Also welche dieser Facetten, welche dieser Qualitäten dürfen jetzt nach außen sichtbar werden in deiner Marke, in deinem Branding?

00:21:18: und wie könntest du das noch viel, viel mehr zeigen, sodass es eben andere auch wirklich erkennen.

00:21:26: Und als drittes habe ich noch eine Satzergänzung für dich.

00:21:29: Also, wenn du einen Satz formulierst, wie früher war ich Punkt, Punkt, Punkt, Heute bin ich Punkt, Punkt, Punkt.

00:21:40: Was würdest du bei diesen Punkten einsetzen?

00:21:44: Vielleicht mal als Beispiel, damit es nicht so abstrakt ist.

00:21:48: Früher war ich vielleicht die, die gefallen wollte.

00:21:52: Heute bin ich die, die klar ihre Grenzen setzt.

00:21:56: Oder früher war ich eine, die immer auf der Suche war.

00:22:00: Heute bin ich die, die Orientierung schenkt.

00:22:04: Oder auch früher war ich die, die immer gern klein und lieb und nett geblieben ist.

00:22:11: Heute bin ich die, die sich ihrer Größe bewusst ist und die sich ihre Größe auch erlaubt.

00:22:18: Also schau doch einfach mal, fühle ihn dich rein, was du hier einsetzen würdest und schreib diesen Satz für dich auf und sprich ihn auch mal laut aus.

00:22:26: Du wirst dann spüren, wie viel Kraft da drin liegt.

00:22:32: Und das sind jetzt erstmal kleine, vermeintlich einfache Schritte, aber die machen die Türen auf zu deinem neuen Selbstbild.

00:22:41: Und mit diesem Selbstbild steht und fällt ein kompletter Auftritt und damit entscheidet sich natürlich dann auch, wie du voneinander wahrgenommen wirst.

00:22:51: Also vielleicht jetzt nochmal ganz, ganz kurz das Wichtigste dieser Folge auf den Punkt zusammengefasst in einer Nutshell sozusagen.

00:22:59: Deine Marke darf sich verändern.

00:23:01: Also sie muss es sogar, weil du dich veränderst, weil du wächst, weil du an Substanz gewinnst, an Tiefe gewinnst.

00:23:09: Also bitte lasst dich nicht von deinem alten Branding ausbremsen, lass es nicht zu so einer Art Korsett für dich werden.

00:23:19: Das ist nochmal dieses Bild von der Enge.

00:23:20: Für mich fühlt es sich eben so an.

00:23:21: Deswegen habe ich dieses Bild gewählt, dass es sich eng anfühlt und vielleicht wie so eine Art Korsett.

00:23:28: Machst stattdessen zu einem Spiegel.

00:23:31: Zu dem Spiegel davon, wer du jetzt wirklich bist.

00:23:34: Also zu deinem eigenen Spiegel, wo du dich selber auch drin erkennst.

00:23:38: In Wahrheit, wie du jetzt bist.

00:23:42: Also mach es zu deinem eigenen Leuchtturm, zu deinem ganz eigenen Ausdruck von deiner Qualität, deiner Expertise und eben von echter Freiheit.

00:23:54: Und lass die Menschen dich finden.

00:23:56: Die suchen jetzt gerade nach jemandem wie dir.

00:24:00: Gut, okay.

00:24:03: Also ich freue mich sehr, wenn du mir erzählst, welche Gedanken diese Folge bei dir jetzt vielleicht gerade ausgelöst hat.

00:24:09: würde mich sehr interessieren.

00:24:11: Schreibt mir super gerne auf Instagram oder auch gern per Mail.

00:24:14: Ich freue mich außerdem sehr, wenn du diesen Podcast teilst mit anderen, für die das interessant sein könnte.

00:24:21: Und natürlich freue ich mich immer auch über deine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts.

00:24:27: Also wenn dir die Folge gefallen hat, dann nimm dir doch ein, zwei Minuten und lass mir eine Bewertung da.

00:24:32: Das ist für mich und diesen eben recht kleinen Podcast total wichtig.

00:24:38: Und ja, vielen Dank dafür.

00:24:40: Die Links zur Folge findest du wie immer in den Shownotes und auf deliciousdesign.de slash Podcast.

00:24:49: Das hier ist die Folge Nummer fifty-fünfzig und ich möchte dir Danke sagen, von Herzen Danke fürs Zuhören, für deine Zeit, für dein offenes Herz für dieses Thema.

00:25:02: Hab einen wunderbaren Tag und bleib einzigartig, denn das bist du.

00:25:08: Deine Martina.

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